Zum 20jährigen Jubiläum meldete sich das Schweizer Electronic-Duo YELLO Ende 2009 eindrucksvoll mit ihrer neuen CD Touch Yello zurück. Bei den Swiss Music Awards 2010 wurden Dieter Meier und Boris Blank wenige Monate später neben dem Outstanding Achievement Award für ihren ausserordentlichen und anhaltenden Erfolg dann auch für ihr neues Werk in der Kategorie Best Album Rock/ Pop National prämiert. Mit Touch Yello - ein virtuelles Konzert präsentierte das Duo zugleich ein neues und visionäres Experiment. Grundpfeiler des Programms bildet ein 50-minütiger Films, der sowohl Klassiker YELLO´scher Musikvideos wie etwa The Race neu visualisiert als auch Stücke des neuen Albums.
YELLO-Mann Dieter Meier geht nach standing ovations bei der Premiere von Touch Yello im Herbst 2009 jetzt auf Tour. Neben einer Aufführung des virtuellen Konzertes berichtet der Weltbürger, Konzept- und Perfomancekünstler, Pokerspieler, Texter, Biobauer, Sänger und Regisseur viel bekannter Musik-Videos, die heute Bestandteil der Top 50 der besten Videos aller Zeiten des Rolling Stone-Magazins sind, im Live-Talk von seiner Arbeit mit den Größen des Pop-Business, von einem Leben auf anderen Kontinenten und von “The Art of Music Video”. Das abendfüllende Programm findet seine Vollendung in einem überraschenden Live-Set: Dieter Meier präsentiert auf der Bühne Live-Songs – non-electro.
Tatort-Kommissar und Fast-Bundespräsident Peter Sodann hat im Eulenspiegel Verlag soeben das Buch “Schlitzohren und Halunken - von Ackermann bis Zumwinkel” herausgebracht. Sie nennen sich Manager, für Renditen unter 50 Prozent stehen sie gar nicht erst auf! Finanzverbrechen lassen sie sich vom Steuerzahler fürstlich honorieren. Die Glaubwürdigkeitsbarone der politischen Klasse wiederum reden so viel Blech, dass sie aus metallurgischen Gründen jederzeit bei der IG Metall willkommen sein müssten. Aber nicht mehr lange! Im von Peter Sodann betreuten Almanach sind sie verzeichnet, die Schlitzohren und Halunken. Deutsche Täter, Leugnen ist zwecklos. Händy hoch!
Die Beiträge aus dem Buch stammen von Satirikern, Kabarettisten, Politikern und Journalisten, unter anderem von Werner Rügemer, Matthias Biskupek, Ernst Föhl, Mathias Wedel, Peter Köhler, Dagman Enkelmann, Hans Wallow, Erhard Preuk, Urban Priol, Hans-Günther Pölitz, allesamt Kenner und Könner ihres Fachs, wie Sodann selber.
SEABERG organisiert gemeinsam mit seinen Partnern die Tournee des TV-Kommissars aus Halle mit kabarettistischer Lesung.
Jeder Veranstalter kennt das Problem: Kulturtermine verursachen, wenn es keine hervorragende Ausgangs-PR gibt oder das Medienglück der Unternehmung sonstwie hold ist, hohe Kosten. Plakatierungskosten sind hoch, Flyerdistribuierungskosten ebenso, Printanzeigen sowieso. Und der Erfolg? Unklar. Die Unklarheiten lösen sich von Termin zu Termin aber nicht etwa auf, sondern entwickeln sich zu einer Art Branchen-Fatum: Manche Dinge bleiben verborgen, nun mal.
Nicht mit uns: SEABERG führte für zwei Veranstaltungen des Berliner Tränenpalastes im Kabarett Distel, ebenfalls Berlin, Besucherbefragungen durch, die konstrastiert wurden mit vorher umgesetzten PR- und Marketing-Aktionen. Die nachfolgende Analyse stellte klar, welcher Aufwand welche Ergebnisse ergeben hatte.
Zur Analyse des Tränenpalast-Marketings wollen wir nur soviel verraten: The winner ist … niemand; zwar sind die Online-Medien mittlerweile gleichberechtiger Konkurrent, zwar haben die Printmedien - vor allem die Stadtmagazine - in der Aufmerksamkeit des Publikums arg gelitten. Dem Promoter stellt sich im Ergebnis aber leider die Prognose, dass ihm/ihr in der gewachsenen Zahl an Medien mittlerweile ein entsprechend gewachsener Arbeitsaufwand gegenübersteht. Pekunär nutzbare Ergebnisse finden sich im Übrigen - neben einigen anderen aufschlußreichen Erkenntnissen hinsichtlich der Dreiecksbeziehung zwischen Location, Künstler und Publikum - in der konkreten Kombination von Künstler und Medium, etwa: Welches konkrete Medium X hat dem Künstler Y bis zum Abendkassenverkauf zu exakt wievielen Besuchern verholfen? Die Beantwortung dieser Frage ist dann hinsichtlich der Planung zukünftiger Werbe-Budgets bares Geld wert.
SEABERG bietet Berliner Unternehmen und Projekten aus dem Kulturbereich seit Frühjahr 2010 Besucherbefragungen vom Konzept über Durchführung bis zur Auswertung inklusive Strategie-Empfehlung als preiswertes Standard-Angebot (siehe unter Angebote).
Der tRÄNENpALAST, seit den 90er Jahren in Berlin eine feste Größe in Sachen Konzert und Comedy, ging 2006 seines Hauses, des ehemaligen, gläsernen Grenzübergangs am Bahnhof Friedrichstrasse, verlustig. Der Grund: Die Senatsbehörde für Stadtentwicklung hatte das Grundstück unter den Füßen des Betreibers hinweg an einen Hamburger Investor verkauft. Dem juristisch fragwürdigen Vorgang folgte der Bau eines Hochhauses auf dem Spreedreck und ein Skandal um Baugenehmigungen und Millionenzahlungen. Der Betreiber des tRÄNENpALASTes ging in die Insolvenz, nutzted ie Marke “tRÄNENpALAST” aber für den Aufbau einer neuen Agentur, die in anderen Sälen weiterhin Programm macht; Humor ist, wenn man trotzdem lacht.
SEABERG organisiert für den tRÄNENpALAST Promotion und Marketing seiner Veranstaltungen. Die von uns betreuten Künstler sind Martin Buchholz, Wieprecht & Skuppin, Konrad Beikircher, Mari Boine, Waldemar Hartmann, Ganz Schön Feist, La Le Lu, Stoppok, Fil, Mark Benecke, Reiner Kröhnert und andere.
Führungen gibt es in der deutschen Hauptstadt mittlerweile wie Sand am Meer, zu beinahe jedem Thema und in einer Vielzahl von Sprachen. Eine der interessanten bzw. wichtigsten Führungen veranstaltet jedoch der Verein LobbyControl - Initiative für Transparenz und Demokratie e.V., der über Denkfabriken, wirtschaftsnahe Kampagnen und Verzerrungen in den Medien, über Netzwerke und koordiniertes Lobbying hinter den Kulissen der Macht berichtet. Angesichts der aktuellen Geschehnisse der deutschen und internationalen Finanzpolitik und des damit im Zusammenhang stehenden um sich greifenden Skepsismus weiter Teile der Bevölkerung hinsichtlich der Verquickung von Wirtschaft und Politik deckt LobbyControl damit ein konkretes Informationsbedürfnis. Über die Website des Vereins ist außerdem eine Publikation über die Adressen und Tätigkeitsfelder der deutschen Lobbyisten in Berlin bestellbar.
Im Folgenden der Hinweis-Text des Veranstalters:
Lobbyisten im Regierungsviertel - Eine Stadtführung von der Friedrichstraße zum Pariser Platz
Rund um den Reichstag haben sich eine Vielzahl von Verbandsbüros, Unternehmensrepräsentanzen, PR-Agenturen und anderen Lobbystützpunkten angesiedelt. LobbyControl vermittelt einen Eindruck davon, was sich hinter den Fassaden der alten und neuen Prachtbauten im Regierungsviertel tut. Die Führung umfasst rund 15 Stationen und dauert etwa 2 ½ Stunden.
Die nächsten Termine:
Dienstag, 25. August 2009,17 Uhr (verschoben vom 18. August!)
Samstag, 22. August 2009, 11 Uhr
Samstag, 12. September 2009,11 Uhr
Dienstag, 29. September 2009, 17 Uhr
Der Unkostenbeitrag pro Person beträgt 10 Euro. Anmeldungen bitte an: stadtfuehrung [at] lobbycontrol.de Eine Bestätigung mit genauen Angaben zum Treffpunkt erhalten Sie eine Woche vor dem Termin per Mail.
Fil alias Fil Tägert ist der Schöpfer der bekannten Comic-Figuren Didi & Stulle und ist außerdem der Berliner Kult-Comedian Fil, der seit Jahren mit und ohne Handpuppe Sharkey die Berliner Bühnen füllt. Das Berliner Stadtmagazin zitty, bei dem Fil seine Zeichnungen bereits mit 14 Jahren veröffentlichte, sieht ihn bereits als Nachfolger des ehrwürdigen Zille.
In diesem Sommer wird die erste Website des multimedia-kritischen Künstlers produziert, außerdem seine DVD mit dem Titel Die Fil & Sharkey Show veröffentlicht. SEABERG erstellt PR-Texte für beide Publikationen, konzipiert den Vertrieb von DVD und Merchandising-Artikeln und ko-organisiert die Deutschland-Tournee von Fils neuer Show Der Finger Berlins ab Herbst diesen Jahres.
“Die Bundesregierung übernimmt eine besondere Verantwortung für das kulturelle Leben in Berlin“, heißt es auf der Website der Bundesregierung vielversprechend, und “Die Kulturwirtschaft gehört zu den wachstumsstärksten Branchen der deutschen Wirtschaft. Sie bietet Chancen für mehr Arbeitsplätze, Wirtschaftswachstum und Innovation.“ Sehr gut erkannt. Und tatsächlich: 100 Millionen sollte sie bekommen, die Berliner Kultur, dank des jüngsten Konjunkturpaketes, das 500 Millionen für die Hauptstadt und davon 100 für deren Kultur vorsah. Doch wer geglaubt hatte, die von ständigen finanziellen Kürzungen der Töpfe getriebenen Kulturtreibenden Berlins würden nun Geld sehen, hatte sich getäuscht. Die Mittel wandern - wie Anfang Juni bekannt wurde - in die Bauwirtschaft.
Aber natürlich: nicht direkt in die Bauwirtschaft, sondern in Aufträgefür die Bauwirtschaft. Ist das nicht dasselbe? Oh nein, denn die Aufträge betreffen die bauliche Sanierung von Kulturhäusern in staatlichem Besitz. 17,3 Millionen Euro etwa bekommt das Haus der Berliner Festspiele, 11 Millionen der Gropiusbau, 5 Millionen die Akademie der Künste. Ein Teil der Gelder war bereits vorher verplant, so - zusammen mit anderen Geldern - 240 Millionen (!) für die Staatsoper. Und welche innovative Kultur soll diese Häuser bespielen? Unser Vorschlag: Die Vortragsreihe Das Baugewerbe im Wandel der Zeiten in der Akademie der Künste, die Ausstellung Schaffe, schaffe, Häusle baue im Gropius-Bau und die Aufführung Auf dem Bau da steppt der Bär in der Staatsoper.